NaviTRP
NADA
DTV
 
Breitensport: Senioren-Tanzsport zurück zur Übersicht
25.01.2010
Tanzen macht Spaß bis ins hohe Alter

Trends im Seniorentanz

Selbstbewusst, Attraktiv, Charmant und Sinnlich

Gemeinsam tanzen statt einsam zu bleiben…

Tanzen bringt den Kreislauf in Schwung, hält die Gelenke fit, dient der Sturzprophylaxe, fördert die Konzentrationsfähigkeit und beschert ein unterhaltsames Gemeinschaftserlebnis. Tanz ist Bewegung und Bewegung ist Leben. Auch und gerade ältere Menschen finden hier eine besonders gesellige Art der Bewegung, kann man doch ganz nebenbei die Gelegenheit nutzen, seinen Freundeskreis zu erweitern und Bekanntschaften zu schließen.

Tanzen kann vom anspruchsvollen Senioren-Turniertanz bis zum gemächlicheren Sitztanz reichen, der aber auch zu einer wahren Herausforderung in Sachen Links-Rechts-Koordination werden kann. Da gibt es über 160 Tanzvereine, rund 100 Tanzschulen und über 100 Tanzkreise im Land, die sich u.a. 50plus nennen und etliche Tänzer beherbergen, die mehr als 70 oder gar 80 Lenze auf dem Buckel haben. So mancher „junge Hüpfer“ mit zwei linken Füßen schaut da voller Respekt auf die Füße der tanzenden Senioren/Innen, die sich jederzeit im Takt bei Gesellschaftstänzen genauso wie bei Linien-, Kreis-, Block-, Gassen-, Square- oder Kontratänzen bewegen.

Darüber hinaus ist Seniorentanz ein echter Jungbrunnen. Er wird von Ärzten als Maßnahme zur Gesundheitsprävention akzeptiert und häufig von Therapeuten entwickelt. Die Krankenkassen haben den Seniorentanz sogar in ihr Bonusprogramm aufgenommen.

Denkt man, Tänze im Sitzen wären etwas für Leute, die nicht mehr so gut können, so ist es ist schwieriger als man glaubt. Sie sind geeignet für Menschen aller Altersgruppen. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität in Wohn- und Pflegeheimen, die in einem Stuhlkreis unter Anleitung Koordination und Konzentration trainieren, aber auch für jüngere Leute, wenn diese sich nicht gleich von dem Begriff Seniorentanz abschrecken lassen. Die Vorteile liegen jedoch auf der Hand. Man kann ohne festen Tanzpartner kommen, denn beim Gruppenerlebnis entstehen ständig neue Paarungen. Die Schrittfolgen sind zwar vorgegeben, doch sie lassen viele Freiheiten für die Tanzenden zu. Die Haltung muss nicht immer perfekt sein, wichtig ist die gemeinsame Tanzfreude. Das Angebot setzt sich oft aus internationalen Volkstänzen zusammen, denn Seniorentanz ist international.

Entgegen einer weit verbreiteten Meinung haben auch viele Männer Spaß am Tanzen, sie müssen nur auf den Geschmack gebracht werden. Wobei Männer allgemein weniger tanzen und im Alter die Hemmschwelle einzusteigen immer größer wird. Aber Hauptsache ist, dass man seiner Einsamkeit entflieht und etwas für Stimmung und Kreislauf tut. Und wer sich nach ein paar fröhlichen Stunden sehnt, der sollte sich einem Tanzkreis anschließen.

Denn dort bewegt sich was. Nämlich Sie!

Tanzen ist zugleich eine Gesundheits- und / oder Rehabilitationssportart bis ins hohe Alter…

Sie möchten auch in der zweiten Lebenshälfte
... als Einzelperson mit anderen Menschen tanzen
... nette Menschen kennen lernen
... ihre Fitness steigern
... Lebensfreude empfinden
... rundum etwas für Ihre Gesundheit tun?

Dann besuchen Sie doch eine Seniorentanz-Gruppe in Ihrer Nähe.

Denn Seniorentanz ist:

Gesundheitsvorsorge
durch Herz- und Kreislauftraining
durch Muskeltraining
durch Gelenktraining

Durch Ausdauer

Sturzprophylaxe

Gehirn- und Gedächtnistraining
Durch Konzentration
Durch Reaktion
Durch Orientierung

Durch Koordinationsfähigkeit

Durch Gedächtnisleistung

Steigerung der Lebensfreude
Durch soziale Kontakte
Durch Erfolgserlebnisse

Geselliges Tanzen ohne festen Partner
Bei Folkloretänzen
Bei alten und neuen Tanzformen aus aller Welt

 

In Deutschland gibt es mehr als 2500 Tanzsportvereine und über 1000 Tanzschulensowie rund 1500 Tanzkreise für Seniorentanzen. In Rheinland-Pfalz unterhalten über 160 Vereine, oft auch in eigenenClubheimen Tanztreffs für Senioren, so dass die Räumlichkeiten in der Regel nicht fern und der Weg zum Tanzen kurz ist. Qualifizierte Tanzlehrer/Innen, Tanzsporttrainer/Innenoder Tanzleiter/Innen stehen Ihnen hier zur Verfügung. Alles ist möglich, aber nichts muss sein – Hauptsache man ist mit Begeisterung an der tänzerischen Bewegungnach motivierender Musik dabei.In Kooperationen mit anderen Trägern bieten viele Vereine auch Bewegungsgruppen-„Tanz für die Älteren“ an, die aus gesundheitlichen Gründen vieles nicht mehr mitmachen können. 

Seniorentanzsport als Beitrag zur Prävention und Gesundheitsvorsorge

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass regelmäßige körperliche Aktivität eine wesentliche Verbesserung der Gesundheit bewirkt.
So konnte u.a. gezeigt werden, dass
- Personen, die sich regelmäßig sportlich betätigen, ein statistisch bedeutsam vermindertes Risiko fürKrebserkrankungen haben,
- das relative Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung bei körperlich Aktiven halb so hoch ist wie bei körperlich Nicht-Aktiven,
- die Sterblichkeit bei Herzkrankheiten durch Bewegung und Sport um 50 Prozent gesenkt werden kann und
- körperliche Aktivität vor allem der Vorbeugung gegen Arteriosklerose, Diabetes, Knochenschwund und Muskelatrophie dient.
Bewegung, Spiel und Tanzsport erhöhen die körperliche Leistungsfähigkeit, die allgemeine Fitness und tragen gerade bei älteren Menschen dazu bei, die Selbständigkeit zu erhalten. Es ist nie zu spät! Auch bei untrainierten Personen lassen sich im hohen Alter positive Effekte durch regelmäßige Bewegung erzielen. In einem Tanzsportverein/Tanzgruppe oder Seniorentanzkreis können Sie tanzen und sich damit fit halten.

Spaß mit gesunden Nebenwirkungen ...

Tanzen ist der Sport für alle, die den ganzen Körper bewegen und fast spielerisch ihre Kondition aufbauen wollen. Gut um Sauerstoff zu tanken und Fett zu verbrennen: Eine Stunde Tanz verbraucht schon 360 Kalorien.

Stärkung für Muskeln und Kreislauf ...

Wie stark das Tanzen an Muskeln und Kreislauf geht, hängt vom Rhythmus ab. Und dieser kann dem Alter und der persönlichen Fitness gut angepasst werden. Denn nicht jeder Tanz fordert ein Höchstmaß an Kondition und Beweglichkeit.

Während Tänze wie Salsa und Rock ´n´ Roll den Puls auf Trab bringen, werden bei Tango oder Oriental Dance die Koordination und die Beweglichkeit geschult.

Koordinationstraining pur …

Tanztechnik will gelernt sein. Die Umsetzung der Tanzschritte zu dem Rhythmus der Musik in Abstimmung mit dem Partner fördert die Beweglichkeit und die Konzentration.

Kopf hoch für einen gesunden Rücken …

Tanzen verbessert die Körperhaltung und belastet den Bewegungsapparat nur leicht. Deshalb ist Tanzen auch empfehlenswert bei Rücken- und Gelenkproblemen.

Labsal für die Seele …

Wer sich im Takt der Musik bewegt, vergisst die Alltagssorgen im Nu. Tanzen vermittelt pure Lebensfreude, ist gesund und fördert die Kommunikation zwischen Menschen. Wer sich regelmässig aufs Tanzparkett begibt, hat einfach mehr vom Leben, ist glücklicher und damit gesünder. Das Glücksgefühl, das beim Tanzen ausgelöst wird, ist außerdem ein wahres Wundermittel gegen Stress.

Bewegung bzw. sportliche Betätigung haben umfassende Wirkungen auf das menschliche Wohlbefinden, Zufriedenheit und Lebensqualität. Darüber hinaus tragen sportliche Aktivitäten wesentlich dazu bei, Risikofaktoren zu vermindern und damit Krankheiten vorzubeugen. Körperliche Aktivität unterstützt die Prävention, Behandlung und Rehabilitation, insbesondere bei Erkrankungen von Herz-Kreislauf, des Stoffwechsels und des Bewegungsapparats. Aktive Menschen fühlen sich besser und weniger gestresst, sind zufriedener, gesundheitsbewusster und berichten über eine höhere Lebensqualität.

Glücklich und Antidepressiv:

Nicht nur die Nähe zum Tanzpartner streichelt die Seele.

Bei rhythmischer Bewegung lockern sich unsere Muskeln und das Glückshormon Endorphin wird ausgeschüttet.

Die Gedanken werden abgelenkt und Einsamkeit sowie Alltagsstreß abgebaut.

Tanzen ist gut für die Seele und bekämpft die Altersdepressionen

Tanzen fördert alle Bereich von Körper, Geist und Seele

Tanzen regt die Kreativität für Körper und Psyche an

Tanzen stimuliert das Glücksgefühl und wirkt antidepressiv

Tanzen regt Herz und Kreislauf an

Tanzen fördert die physische und psychische Haltung

Tanzen wirkt gegen Vereinsamung im Alter

Tanzen fördert Sex und Sinnlichkeit im Alter

Kondition für Herz und Kreislauf:

Tanzen ist Konditionstraining pur. Mit einer Pulsfrequenz von 120 bis 150 ist Tanzen das

perfekte Herz-Kreislauf-Training.

Der ganze Körper wird einer notwendigen Belastung ausgesetzt, die man aber nicht als Anstrengung empfindet.

Selbst für Herzkranke und Reha-Patienten kann Tanzen empfohlen werden.

Haltung zeigen und bewahren:

Das Tanzen stärkt vor allem die Muskeln in Beinen und Füßen.

Aber ebenso wird ein starker Rücken für die aufrechte Haltung der Wirbelsäule

gebraucht.

Haltungsschäden können sich beim Tanzen verbessern.

Tanzen fördert die physische und psychische Haltung

Neue Freunde finden:

Das Tanzen liegt jedem von uns im Blut.

Schon als Kleinkinder bewegen wir uns fast wie von selbst, wenn wir Musik hören.

Das verbindet uns mit anderen.

Bewegen wir uns gemeinsam mit anderen im gleichen Rhythmus und

mit denselben festgelegten Schritten, fühlen wir Zusammenhalt und

Verbundenheit.

Gute Figur machen und fit bleiben mit Tanzen:

Tanzen ist nicht zuletzt auch Sport.

Bei einer Stunde Tanzen verbrennt man über 400 Kalorien.

Wer auf Latein- und/oder Standardtänze abfährt, ist sogar mit 600 Kalorien dabei.

Gelenke müssen, wie jeder Motor und jedes Getriebe, belastet und Leistung gefordert,

also geschmiert und trainiert werden.

Stillstehende Maschinen rosten.

Tanzen fördert Zuneigung/Zärtlichkeit und Sinnlichkeit auch im höheren Alter:

Beim Tanzen dürfen Sie sich ungehemmt bewegen und sinnlich sein.

Hüftschwünge, körperbetonte Bewegungen nach mitreißenden Melodien,

beim Tanzen ist alles erlaubt, denn es gehört dazu.

Mit einem anderen neuen intensiveren Körpergefühl bewegen Sie sich auch im

Alltag souveräner und sinnlicher.

 

Kreativität für Körper und Psyche:

Beim Tanzen muss nicht, wie im Büro, nur der Kopf denken.

Hier wird der Körper zum „Mitdenken“ gebracht.

Das bringt linke und rechte Gehirnhälfte in Einklang.

Außerdem hat man trotz festgelegter Schritte und Bewegungen viel Freiraum, den

Tanz zu gestalten.

Das fördert Phantasie und Kreativität und steigert die psychische Leistungsfähigkeit

Weitere Informationen…

http://www.tanzen-in-rlp.de

Suche
Heute ist der
NaviTRP
 Sie sind nicht eingeloggt!
Aktuelle News
12.07.2010
DTSA an Schulen: TSC Landau
09.07.2010
danceComp Erfolge
21.06.2010
Franz Allert wiedergewählt
20.06.2010
DP Sen.IV - 6. Platz für Biehler
18.06.2010
RL Landau - eigene Homepage
zuletzt eingestellt:
07.07.2010
BSW beim TSC Landau 2010
12.07.2010
DTSA an Schulen: TSC Landau
09.07.2010
danceComp Erfolge
05.07.2010
TRP-Info 2/2010
04.07.2010
Erfolge für Volker Dietrich/Sonja Bockmann-Dietrich
DruckversionDruckversion